Bei betroffenen Personen beträgt die Säure-Alpha-Mannosidase-Enzymaktivität in den Leukozyten des peripheren Blutes 5–15 % der normalen Aktivität1
Daher wird eine zuverlässige und effiziente Diagnosemethode zur Bestätigung der Diagnose von Alpha-Mannosidose durch Messung der restlichen α-Mannosidase-Aktivität in Leukozyten oder anderen kernhaltigen Zellen mittels eines fluorometrischen Assays durchgeführt.1 Es könnte wichtig sein zu berücksichtigen, dass die restliche Enzymaktivität möglicherweise die α-Mannosidase-Aktivität aus anderen Organellen oder Kompartimenten (z. B. Golgi-Apparat) darstellen könnte, die auch bei einem niedrigen pH-Wert eine gewisse Aktivität aufweisen.1
Die enzymatische Aktivität gilt als erste Wahl für das Screening mit Leukozyten oder Trockenblut (das Ergebnis sollte durch Leukozyten oder kultivierte Hautfibroblasten bestätigt werden).2
Die meisten Zentren verwenden auch die Bestimmung der enzymatischen Aktivität als diagnostisches Bestätigungsinstrument.2